Die Digitale Revolution ist kein Kampf der Roboter um unsere Arbeitsplätze und auch kein Krieg der Digitalisierung oder Globalisierung gegen die Menschen. Die Digitale Revolution ist ein Streit um Werte!

Derzeit wird viel über Digitalisierung und Digitale Transformation geschrieben. Viele sprechen auch von der Digitalen Revolution. Und plötzlich ist alles 4.0 – obwohl uns keiner erklären kann, was denn 1.0, 2.0 und 3.0 war und was genau jetzt neu oder zumindest ganz anders ist.

Lassen Sie uns also über diesen 4. Weltkrieg sprechen (für das Protokoll: Der 3. Weltkrieg war für mich der Wiederaufbau und die Aufarbeitung der Trauma). Ja, statt Digitale Revolution sollten wir es den 4. Weltkrieg nennen. Nicht um damit noch mehr Ängste zu schüren, sondern um Klarheit zu schaffen. Wenn wir nämlich von Krieg sprechen, können wir die besseren Fragen stellen:

  • Wer ist der „Feind“?
  • Welches sind die Fronten?
  • Wofür kämpfen wir?
  • Was steht auf dem Spiel?
  • Welche „Waffen“ stehen zur Verfügung?

So paradox das klingen mag: Das nimmt dieser Digitalen Revolution in gewissem Sinne die Bedrohung und macht sie rational fassbar. Wir stehen plötzlich nicht mehr ausgeliefert und machtlos da, sondern können uns auf die Suche nach Lösungen und Antworten zu diesen Fragen machen. Und wenn wir Antworten gefunden haben, können wir daraus Ziele ableiten. Aus den Zielen leiten wir dann die Strategien ab — also die möglichen Wege, diese Ziele zu erreichen.

Was wollen wir?

In einer idealen Wirtschaft bekommen die besten Angebote die meisten Kunden. Die Realität ist leider, dass die besten Angebote und Ideen oft untergehen in der Masse derjenigen, die lauter schreien oder sich einfach besser verkaufen. Die Verpackung scheint heute wichtiger zu sein, als der Wert und die Qualität des Inhalts.

  • Warum wollen junge Menschen heute nicht mehr Pilotin, Lehrerin oder Polizist werden, sondern Influencer und YouTube-Stars?
  • Warum geben Pharma-Konzerne mehr Geld für Werbung aus als für Forschung und Entwicklung?
  • Warum akzeptieren wir, dass uns Banken mit immer höheren Gebühren belasten, obwohl die Margen bei den Hypotheken durch die Nagativzinsen gestiegen sind?

Zeit für neue Perspektiven

Albert Einstein hat einmal gesagt: «Die höchste Form des Wahnsinns ist es, immer das gleiche zu tun und trotzdem andere Ergebnisse zu erwarten. Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.»

Wenn es mit Krieg offensichtlich nicht funktioniert, könnten wir es einmal mit Zusammenarbeit versuchen. Anbieten würde sich aus meiner Sicht zunächst eine Zusammenarbeit der Hauptverlierer dieses 4. Weltkriegs:

Kleinunternehmen

Knapp 90% der Schweizer Unternehmen haben weniger als 10 Mitarbeitende, rund 98% weniger als 50 Mitarbeitende. Diese 98% der Unternehmen stellen knapp 50% der gesamten Arbeitsplätze (Bundesamt für Statistik 2017).

Diese Kleinunternehmen sind nicht von Robotern bedroht. Doch sie sind bedroht, am Papierkram zu ersticken. Die ständig zunehmende Komplexität und die Automation machen ihnen zu schaffen. Der Preiskampf nimmt zu und ihre Attraktivität für junge Talente nimmt gleichzeitig ab.

Arbeitnehmende 45+

Im Jahre 2019 sind bereits 54% der Schweizer Bevölkerung über 40 Jahre alt. Der Anteil der 40-64 Jährigen liegt bei rund 35%. Dieser Anteil wird in den nächsten 25 Jahren um knapp 8 % abnehmen, während der Anteil der über 64-Jährigen um rund 40% zunehmen wird.

Auch die Gruppe der über 45-Jährigen ist durch die Zunahme der Komplexität und die Geschwindigkeit der Entwicklung in hohem Masse gefordert. Mit hoher Loyalität und grossem Pflichtbewusstsein hat sich diese Gruppe über viele Jahre stark engagiert und sowohl mit ihrer Arbeit als auch mit dem Arbeitgeber identifiziert. Respekt und Eigenverantwortung sind wichtige Werte für diese Gruppe. Diese Werte drohen heute vermehrt dem Preiskrieg geopfert zu werden.

Der Krieg

Die Digitale Revolution droht zu einem erbitterten Krieg der Werte zu werden – Werte gegen Profit! Doch warum Krieg (Keiner Respektiert die Interessen seiner Eigenen Gemeinschaft/Community)? Warum nicht umgekehrt – miteinander statt gegeneinander (Gemeinsame Errungenschaften und Innovationen Respektvoll nutzen zum Wohle des Kollektiv/Community)?

Die Herausforderung

Die technologische Entwicklung hat uns in den letzten Jahrzehnten eindrücklich gezeigt, was alles möglich ist. Wenige von uns wollen die Waschmaschine missen. Niemand käme auf die Idee, Arbeiter auszubilden, die mit den modernen Maschinen in der Industrie mithalten können. Warum kommen wir dann auf die Idee, Arbeitskräfte 45+ für die sogenannte Digitalisierung fit machen zu wollen? Warum nutzen wir nicht deren vorhandene Erfahrungen um die jungen Talente zu unterstützen (heute nennt man das Coaching)? Unterstützung z.B. in Führung, Projekt-Management, Marktanalyse oder generell im Umgang mit Menschen und den Bedürfnissen der Generation der Babyboomer?

Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt interessante Ergebnisse:

  • Unter den Top 5 mit Zukunftsrelevanz rangieren Vertrauen und Wertschätzung.
  • Experten bewerten Coaching als aktuell schwächste Kompetenz in Organisationen
  • Das untere Kader misst Coaching eine grosse Bedeutung für die Zukunft zu
  • Die Forderung, dass gerade auf der unteren Managementstufe Führungskräfte lösungs- und zielorientiert begleitet werden
  • Der Umgang mit Unsicherheit ist eine wichtige Kompetenz für die Zukunft

Ich erlebe nicht selten, dass es in den Köpfen dieser 45+ viele Ideen gibt, die sich mit der heutigen Technologie ganz einfach realisieren lassen. Darunter auch Ideen, die diese Welt zu einem besseren Ort machen können.

Der Weg

Die Herausforderung ist bekannt. Die Ziele sind definiert. Stellt sich nur noch die Frage nach der Strategie. Nur 30% der KMU sind mit den eigenen Fortschritten in der Digitalen Transformation zufrieden. Über 40% beklagen sich über einen Mangel an Zeit und/oder Know how.

Statt Bildungsprogramme für Randgruppen, können wir echte Begegnungsplattformen schaffen! Ist es nicht auffällig, wie viel gerade die 45+ den Kleinunternehmen und den jungen Führungskräften zu bieten haben? Auch der Match zwischen dem, was gemäss Studien für die Zukunft relevant ist und dem, was die 45+ zu bieten haben, ist sehr sehr hoch! Wenn die einen das haben, was die anderen so dringend brauchen nennt man das heute einen «No Brainer». Ein Angebot also, das keiner weiteren Überlegung bedarf und einen sofortigen und bedingungslosen Zuspruch erfahren wird.

Die Lösung ist bereits da

„Alle sagten: Das geht nicht! Doch dann kam eine neue Technologie nach der anderen und machte plötzlich alles ganz einfach möglich!“

Die Zeit ist reif, die zwei von innoscope in den letzten 15 Jahren entwickelten Angebote miteinander zu verknüpfen – genauer gesagt, diese Angebote unter ein gemeinsames Dach zu stellen:

innovationship

Die Erfolgs-Werkstatt für Kleinunternehmen. Ein Schritt für Schritt System für die Digitale Transformation in Kleinunternehmen.

horizonte

Wo mehr entsteht als der nächste Job. Ein Programm für High-Potentials 45+ in Form eines Innovations- und Job-Generators. Der Anspruch: Gemeinsam neue und innovative Business Modelle entwickeln für bestehende oder neue Firmen.

Vom Know how zum Do now

Wenn Spezialisten aus verschiedenen Gebieten, Menschen aus verschiedenen Generationen und Kulturen Ihr gesamtes Potenzial zusammen nutzen, ist grosser Erfolg unvermeidbar.

Nutzen Sie diese Chance jetzt!



Markus Grubenmann

  • PotenzialDetektiv + MöglichMacher
  • Master in Organisations-Management
  • Experte für Office- und Marketing-Automation
  • Systemischer Coach + Trainer

Markus Grubenmann verfügt als Change-Manager + Experte in Unternehmensentwicklung über mehr als 30 Jahre Praxis- und Führungserfahrung mit Veränderung, Digitaler Transformation und im Umgang mit Unsicherheit und Widerstand.

Seine Top 3 Talente gemäss StrengthsFinder®:

Strategie – hält ständig Alternativen bereit und hat in jeder beliebigen Situation einen klaren Blick für die relevanten Muster. Bringt einen kreativen Weitblick, Fantasie und Hartnäckigkeit in Projekte ein.

Bindung – strebt enge Beziehungen mit anderen an. Arbeitet leidenschaftlich gerne mit Freunden zusammen für ein gemeinsames Ziel. Baut solide und vertrauensvolle Beziehungen auf, die beiden Seiten von Nutzen sind.

Leistung – verfügt über eine stark ausgeprägte Leistungsorientierung. Ist dank überdurchschnittlichem Durchhaltevermögen in der Lage, ausdauernd zu arbeiten. Zieht eine tiefe Zufriedenheit aus produktivem tätig sein. Engagiert sich mit starkem inneren Antrieb und sorgt dafür, dass die Dinge erledigt werden.




innoscope ag   |   wir vereinfachen Organisation

…damit Erfolg zur Folge wird!


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