Die Digitale Revolution stellt viele Branchen auf den Kopf. Es ist nicht einfach noch mehr von dem, was wir schon kennen. Vor allem ist es nicht einfach «nur» Automation. Doch was ist es dann? Und vor allem, was ist jetzt konkret zu tun?

Symptome und Ursachen

Viele KMU bekämpfen den Papierkram mit Werkzeugen aus dem letzten Jahrhundert und wundern sich, dass der Erfolg ausbleibt. Dann bekommen sie von sogenannten Experten eine Software und wundern sich, dass die Arbeit trotzdem nicht weniger wird und die Übersicht nach wie vor zu wünschen übrig lässt. Es entstehen zusätzliche Schnittstellen zwischen den Systemen und die Komplexität steigt. Oft wird dann halt doch weiter mit Papier oder (zusätzlich) mit der alt-bewährten Excel-Tabelle gearbeitet.

Wenn wir den ganzen Papierkram einscannen, sparen wir den Platz und das Geld für die Ordner und vielleicht sogar Zeit in der Verarbeitung. Das kann durchaus ein erster Schritt zur Steigerung der Effizienz sein.

Echte Digitalisierung bedeutet jedoch, den gesamten Prozess zu betrachten und zwar über die Grenzen des Unternehmens hinweg. Organisation ist das Fundament – erst dann kommt die Software.

Disruption

Die modernen Möglichkeiten von Kundengewinnung, Prozessoptimierung, Social Media, Marken- und Marketing-Kommunikation verändern die gesamte Wirtschaft – und teilweise auch die Gesellschaft. Neue Technologien (z.B. ChatBots) ermöglichen komplett neue Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten gilt es zu erkennen und zu nutzen – noch bevor es Ihre Mitbewerber tun.

Disruption bedeutet, dass sich ganze Geschäftsmodelle radikal verändern. Insbesondere geht es eben nicht nur darum, bestehendes zu automatisieren, sondern komplett neu zu denken. Darum ist es wichtig, auch radikal andere Fragen zu stellen. «Was wäre, wenn …» oder «Was können wir tun, dass Problem X erst gar nicht entsteht?» sind dazu geeignete Fragen.

Machen Sie nicht den Fehler der Banken! Fragen Sie nicht nur Ihre Kunden. Denken Sie weiter, weit über Ihre Branche hinaus. Und behalten Sie die folgende Aussage im Hinterkopf …

«Hätte ich die Kunden gefragt – die hätten sich schnellere Pferde gewünscht.»

Henry Ford

Warum eine Digital-Strategie?

Die Frage nach einer Digital-Strategie ist nicht die Frage, wie Sie Ihre Prozesse automatisieren, wann Sie Ihre Webseite überarbeiten, eine neue Software einführen oder Ihre eMail-Kampagnen anpassen.

Eine Digital-Strategie startet z.B. mit der Frage: «Wie wird unsere Branche in 20 Jahren aussehen? Wie werden unsere Kunden dann leben? Welche Bedürfnisse, Probleme, Wünsche, … werden sie haben?». Dabei geht es zunächst überhaupt nicht um Ihr Business oder Ihre Branche, sondern um generelle Trends.

Erst danach beschäftigen Sie sich mit Ihrer Branche. Doch auch hier ist es wichtig, dass Sie die Perspektiven weit halten. Sie fragen also z.B. nicht «Wie sieht das Auto der Zukunft aus?», sondern, «Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen?». Und der Banker sollte sich nicht fragen «Wie sieht die Anlageberatung der Zukunft aus?», sondern «Über welche einfachen Fragen können wir den Kunden zur passenden Anlagestrategie führen?» oder «Wie sieht der Zahlungsverkehr der Zukunft aus und wie können wir dem Kunden den Umgang damit erleichtern?».

Das alles ist kein Hexenwerk! Mit der richtigen Methodik, einer gezielten Moderation und einem Set von einfachen Fragen entstehen schon in wenigen Stunden ein erstes Bild und entscheidende Erkenntnisse.

Umsetzung in der Praxis von KMU

Das hört sich jetzt vielleicht für Sie etwas gar einfach an. Ja, es ist einfach. So, wie alles einfach ist, wenn man weiss wie es geht. Und der eine oder die andere wird sich fragen: «Und was bringt das alles?».

Die Komplexität steigt und die fachlichen Anforderungen nehmen in allen Bereichen zu. Die Fachexpertise ist wichtig, reicht alleine aber längst nicht mehr aus, um am Markt erfolgreich bestehen zu können. Das Management von Finanzen (Liquidität, Rentabilität, Produktivität), Marketing (Positionierung, Inszenierung, Kommunikation) und Organisation (Aufbau/Ablauf, Führung/Kultur, Planung/Controlling) in all ihren Wechselwirkungen wird immer wichtiger.

Es geht also in erster Linie um Klarheit – also um die Reduktion von Komplexität. Die grösste Herausforderung bei einer Digital-Strategie ist die richtige Reihenfolge der Schritte. Einfach gesagt, geht es darum, zuerst den Wald zu erkennen, bevor wir dann die einzelnen Bäume untersuchen.

In der Praxis passiert es leider sehr oft, dass die Schlüssel zum Erfolg an komplett falscher Stelle gesucht werden. Ein Marketing-Experte kann Ihnen eine neue Webseite bauen – vielleicht kann er sogar passende Texte liefern. Wenn Sie sich jedoch vorher nicht überlegt haben, was Sie mit dieser Webseite erreichen wollen, wen genau Sie in welcher Situation ansprechen wollen und welche Story Sie dazu erzählen können, wird die neue Webseite zwar schöner, jedoch genauso nutzlos sein, wie die alte. Das gleiche gilt für die neue Software.

Es verwundert also nicht, dass nur 30% der KMU mit den eigenen Fortschritten in der Digitalen Transformation zufrieden sind. Über 40% beklagen sich über einen Mangel an Zeit und/oder Know how. Auch viele Berater sind mit dieser Komplexität überfordert – herkömmliche Vorgehen taugen dafür nur sehr bedingt.

Die coolste Webseite nützt nur etwas, wenn sie auch gefunden wird. Und die beste Software kann ihren Nutzen nur entfalten, wenn sie richtig eingesetzt wird!

Der 1. Schritt in der Digitalen Transformation

Wir bei innoscope starten immer mit einem standardisierten Fokus-WorkShop! Diese Methodik zur Unternehmensentwicklung haben wir über viele Jahre entwickelt, getestet und immer weiter ergänzt und perfektioniert. Aufgrund der Tatsache, dass die Digitale Transformation viele KMU gerade gewaltig herausfordert, haben wir es diesbezüglich weiter optimiert.

Gemeinsam ermitteln wir in maximal 90 Minuten mit unserem 360⁰-Diagnose-Tool die aktuelle Situation. Anschliessend widmen wir uns ca. 3-5 Stunden den individuellen Stärken und Chancen. In weiteren rund 3-5 Stunden erarbeiten wir dann die Strategie für die Digitale Transformation.

Diese Strategie ist kein theoretisches Konzept, sondern ein Schritt für Schritt Vorgehensplan. Das Hauptaugenmerk – und wenn Sie wollen auch der Nutzen – bei diesem Vorgehensplan liegt auf der «richtigen» Reihenfolge der Umsetzung und der Transparenz in den Schnittstellen.

Es versteht sich von selbst, dass zu jeder Zeit die Abwicklung des Tagesgeschäfts gewährleistet sein muss und Doppelspurigkeiten möglichst vermieden werden sollen. Demgegenüber wollen wir jedoch die einzelnen Schritte möglichst früh in Betrieb nehmen. Zum einen um sie in der Praxis zu testen und zum andern um die Betroffenen zu Beteiligten zu machen.

Weder Wollen, noch Wissen, noch Können – nur die konkrete Umsetzung bringt den Erfolg!



Markus Grubenmann

  • PotenzialDetektiv + MöglichMacher
  • Master in Organisations-Management
  • Experte für Office- und Marketing-Automation
  • Systemischer Coach + Trainer

Markus Grubenmann verfügt als Change-Manager + Experte in Unternehmensentwicklung über mehr als 30 Jahre Praxis- und Führungserfahrung mit Veränderung, Digitaler Transformation und im Umgang mit Unsicherheit und Widerstand.

Seine Top 3 Talente gemäss StrengthsFinder®:

Strategie – hält ständig Alternativen bereit und hat in jeder beliebigen Situation einen klaren Blick für die relevanten Muster. Bringt einen kreativen Weitblick, Fantasie und Hartnäckigkeit in Projekte ein.

Bindung – strebt enge Beziehungen mit anderen an. Arbeitet leidenschaftlich gerne mit Freunden zusammen für ein gemeinsames Ziel. Baut solide und vertrauensvolle Beziehungen auf, die beiden Seiten von Nutzen sind.

Leistung – verfügt über eine stark ausgeprägte Leistungsorientierung. Ist dank überdurchschnittlichem Durchhaltevermögen in der Lage, ausdauernd zu arbeiten. Zieht eine tiefe Zufriedenheit aus produktivem tätig sein. Engagiert sich mit starkem inneren Antrieb und sorgt dafür, dass die Dinge erledigt werden.


innoscope ag   |   wir vereinfachen Organisation

…damit Erfolg zur Folge wird!


Feedback ist willkommen!

Leave a Reply

Your email address will not be published.