Unternehmen Zukunft — Transformation trifft Tradition

Mit einer Schweizer Studie ist Commerzbank auch 2016 wieder nah am Puls der Zeit. Sie rückt den Menschen im digitalen Wandel in den Fokus:

  • Wie können Unternehmen die digitale Transformation in ihre Unternehmenskultur übersetzen?
  • Wie schafft die Führung, die Menschen in diesem Kulturwandel mitzunehmen?
  • Welches Personal-Portfolio braucht ein Unternehmen für die Digitalisierung?

Die zentrale Aussage: Die technologische Beschleunigung erfordert ein Umdenken – bei den Mitarbeitern genauso wie bei den Führungskräften. Auch wenn die Schweizer Wirtschaft der deutschen immer noch eine Nasenlänge voraus ist – es braucht Top-Kader, die diesen Wandel mit Flexibilität und Mut gestalten sowie Mitarbeiter mit Veränderungsbereitschaft.

Konsequente Digitalisierung hat einen fundamentalen Wandel in Organisation und Unternehmenskultur zur Folge.

Interne Strukturen und Kompetenzen werden neu organisiert: engere Kooperation, mehr Dialog und gesteuerte Autonomie. Auch das Mindset verändert sich: Keine digitale Transformation ohne Lernbereitschaft, Fehlerkultur und Kooperationsbereitschaft mit Wettbewerbern.

Digitalisierung erfordert mehr und qualifiziertere Arbeitskräfte, wird aber durch den Fachkräftemangel behindert.

Alles in allem erwartet der Mittelstand eine positive Beschäftigungsentwicklung, auch durch Digitalisierung. Die Unternehmen gehen davon aus, dass die viel diskutierten Effekte der Automatisierung durch Wachstum ausgeglichen werden können. Aber: Je aktiver die Unternehmen den digitalen Wandel vorantreiben, desto stärker bremst sie der Mangel an qualifiziertem Personal.

Der Mittelstand setzt auf die Rekrutierung von Professionals, unterschätzt aber den Qualifizierungsbedarf älterer Mitarbeiter.

Besonders gross ist der Personalbedarf bei qualifizierten Arbeitskräften mit mehrjähriger Berufserfahrung. Der Mittelstand versucht, die internen Defizite auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen. Es ist die Frage, ob nicht mehr auf Weiterbildung von erfahrenen Arbeitnehmern gesetzt werden muss.

Die Digitale Transformation braucht nicht nur kompetente, sondern auch mutige und motivierende Führungskräfte, welche Beweglichkeit und Veränderungsbereitschaft vorleben.

So sieht die neue Führungsrolle aus: Kooperation statt Kontrolle, Moderation statt Expertentum, Kompetenz statt Hierarchie.

Vom Geldgeber zum Ideengeber: Der Mittelstand erwartet von seinen Finanzpartnern eine neue Rolle.

Die Bank ist zunehmend als Plattform für Austausch und Kooperation zwischen Unternehmen gefragt.

Die Schweizer Wirtschaft braucht zwei Dinge, um den Vorsprung als digitaler Akteur in Europa halten zu können: Sie muss ihre Wettbewerbsfähigkeit trotz starker Währung sichern und ihre Innovationskraft mit den klügsten Köpfen stärken.

Dabei sind die Rahmenbedingungen alles andere als bequem. Geschäftsmodelle geraten ins Wanken, Lebenszyklen von Produkten und Dienstleistungen werden kürzer und die Unternehmen müssen sich in immer schnellerem Tempo weiterentwickeln. Die digitale Transformation braucht Leader die schnell sind, die umschalten können. Sie sollten offen für echte Kollaboration mit Wettbewerbern und Experten sein – auch aus ganz anderen Bereichen. Doch was genau sollen die Top-Kader unserer Wirtschaft anders machen als bis anhin? Wie gewinnen sie die Experten, die es für die digitale Transformation braucht? Wie schaffen sie es, ihre Mitarbeitenden für neue Ziele und die dazu anstehenden Veränderungen zu motivieren?

Sie müssen den Menschen in den Unternehmen die Veränderungen erklären. Nur wer versteht, wohin die Reise geht, und die Notwendigkeit für Wandel und Entwicklung sieht, wird auch mitgehen können. Es wird nicht reichen, Veränderungen nur zu verordnen. Wir laufen sonst Gefahr, gute Kräfte und schlaue Köpfe zu verlieren. Das können wir uns angesichts des Fachkräftemangels nicht erlauben. Auch allzu starre Hierarchien müssen auf den Prüfstand. Wenn sie neue Ideen verhindern und einer innovativen Kultur im Wege stehen, gefährden sie die Zukunft von Unternehmen. Das erfordert ein Umdenken in den Köpfen. Unternehmer und Führungskräfte werden zu Motivatoren, zu Moderatoren und deren Aufgabe wird es sein, Zuversicht zu vermitteln, Unsicherheit auszuhalten, Räume für Neues zu öffnen und – die schwierigste Aufgabe – auch einmal Fehler zuzulassen. Nur so lässt sich Vertrauen, Eigenverantwortung und Engagement ernten.

Die Voraussetzungen sind gut: Die Schweizer sind mehr als die deutschen Nachbarn willens, sich ständig weiterzubilden und sich nicht auf dem Status quo auszuruhen. Sie wollen wissen, wie die Strategien ihrer Arbeitgeber aussehen und fordern das passende Arbeitsumfeld ein. Nur wenige sind im hemmenden Widerstand. Das ist ein Vorteil, den wir schätzen und im internationalen Wettbewerb ausspielen sollten.

Unser Fazit:
Keine digitale Transformation ohne die Menschen, die sie vorantreiben und gestalten.

Sind Sie bereit für die digitale Transformation? Nutzen Sie diese immensen Potenziale in Ihrer Organisation?

Freundliche Grüsse
Markus Grubenmann
Ihr Experte für Chancen und Potenziale in Ihrer Organisation

Die vollständigen Studienergebnisse können hier heruntergeladen werden.

Die Kernergebnisse der Studie in einem kurzen Film zusammengefasst.

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