«…wenn du doch intelligent bist. Warum kannst du mir dann nicht erklären, was Digitalisierung ist?»

Ciara (9 Jahre alt)

Echte Experten sind in der Lage, die Dinge einfach zu erklären. So einfach, dass es auch die Oma, ein 12-jähriger Junge und ein 9-jähriges Mädchen verstehen…

Eines Tages sitze ich mit Ciara, einem 9-jährigen Mädchen in einem Café. Wir essen genüsslich einen Zwetschgen-Zimt-Strudel, während die Mutter von Ciara mit meiner Freundin shoppen ist…

Ein ehemaliger Arbeitskollege betritt das Café und kommt zu uns an den Tisch. Wir hatten uns lange nicht gesehen und wir reden …natürlich über die Arbeit. Dabei muss mehrmals das Wort Digitalisierung gefallen sein…

Als uns der Kollege kurze Zeit später wieder alleine lässt, fragt mich Ciara: „Markus, was ist Digitalisierung?“ Das sei was von meiner Arbeit, so Erwachsenen-Zeug halt, antworte ich. Ciara schaut mich kurz an und isst dann ein Stück von ihrem Strudel.

Nach einer Weile sagt sie: „Angelika hat gesagt, dass du sehr gescheit bist. Stimmt das?“ Naja, wenn meine Freundin das gesagt hat, wird es wohl stimmen, denke ich. Noch bevor ich antworten kann, fährt Ciara fort: „Aber wenn du so gescheit bist. Warum kannst du mir dann nicht erklären, was Digitalisierung ist?“ Bam!!

Nachdem ich mich wieder gefasst habe, frage ich vorsichtig: „Warum willst du das denn wissen?“ Sie: „Ich habe das Wort schon viel gehört und es scheint irgendwie wichtig zu sein.“ Ich: „Ok, ich erkläre es dir.“

„Du backst doch gerne Kuchen. Stell dir vor, du möchtest den Kuchen verkaufen, statt ihn selber zu essen. So wie hier, in diesem Café. Was könntest du tun?“

„Echt jetzt? Ich könnte einen Tisch an die Strasse stellen und den Kuchen anbieten. So machen die das hier ja auch…“

„Sehr gut! Und was könntest du tun, damit alle Leute wissen, dass sie bei dir – vor eurem Haus – Kuchen kaufen können?“

„Ich muss natürlich überall Plakate aufhängen und Zettel verteilen…“

„Super! Ich sehe schon, du bist eine richtige Unternehmerin. Kannst du dich noch an den Eisverkäufer am letzten Wochenende erinnern? Wie hat der seine Kunden angelockt?“

„Er hat selber Bisquit gemacht, damit es gut riecht und die Leute angezogen werden …wie Fliegen von der Sch… hat er gesagt.“, sagt Ciara und lacht laut.

„Genau. Könntest du auch kleine Kuchenstücke zum probieren verteilen?“

„Au ja, das ist eine gute Idee. Da haben die Leute sicher Freude. Kannst du mir deine kleine Kaffeemaschine ausleihen, dann kann ich auch noch Café dazu anbieten?“

„Ja klar. Super Idee! Und was könntest du tun, dass die Menschen immer wieder zu dir kommen und Kuchen kaufen?“

Ciara schaut mich fragend an. Und als ich eine meiner Visitenkarten heraushole und darauf zeige, fragt sie: „Ich soll ihnen diese Karte geben?“

„Nein, aber wir könnten für dich solche Karten machen und drauf schreiben, zu welcher Zeit und wo sie bei dir Kuchen kaufen können.“

„Cool! Das kann ich aber nicht alleine…“

„Wenn wir deinen Kunden diese Karten geben, können sie dich anrufen und per Telefon Kuchen bestellen. Und dann legen wir noch eine Liste auf den Tisch. Dort können die Kunden ihren Namen, die Telefon-Nummer oder die Adresse notieren. Damit hast du schon ein richtiges Geschäft! So kannst du dein erstes Geld verdienen und dir schon bald deine eigene Kaffeemaschine kaufen…“

„Au ja! Ich frage Angelika, ob sie mir beim backen hilft. Und du kannst den Café machen… Vorher musst du mir aber noch helfen, den Tisch herauszutragen…“

„Du hast mich gefragt, was Digitalisierung ist…“

„Ist das Digitalisierung? Kuchen backen und vor dem Haus verkaufen um damit Geld zu verdienen…?“

„Nicht ganz… Mit Digitalisierung kannst du z.B. eine Nachricht oder Bilder von deinen Kuchen mit dem Smartphone verschicken, statt durch die Strassen zu laufen und Flyer zu verteilen. Und du kannst dir eine eigene Webseite bauen. Dann können sich deine Kunden statt in eine Liste auf dem Tisch, auf deiner Webseite eintragen und dort auch gleich bestellen.
Wäre es nicht cool, wenn du nicht immer jede einzelne Person anrufen musst, um ihr zu sagen, wann du geöffnet hast? Wie wäre es, wenn du das allen auf einmal sagst und das auch noch komplett automatisch? Oder wenn du alle zum probieren deiner neuesten Kreation einladen kannst – auch die, die schon lange nicht mehr bei dir gekauft haben? Natürlich geht das ebenfalls komplett automatisch…“

„Das ist Digitalisierung! Sozusagen ein Geschäft, bei dem fast alles automatisch läuft. Du machst nur das, was du am besten kannst und gerne tust. Du musst keine Plakate aufhängen, keine Flyer verteilen… Später brauchst du vielleicht nicht einmal mehr einen Stand. Du machst einfach ein Video, bei dem ein paar Menschen deine Kuchen probieren und sagen, wie gut sie schmecken. Deine Kunden bestellen dann direkt über deine Webseite und du lieferst den Kuchen aus oder verschickst ihn per Post in die ganze Welt.“

„Auch zu Onkel Toni nach Österreich?“

„Klar doch – wenn du willst, sogar nach Australien oder Honolulu!“

Zeit nachzudenken!

An diesem einfachen Beispiel wird deutlich, wie einfach es heute ist, ein Business aufzubauen. Und es wird auch deutlich, wie schnell einem neue Mitbewerber das Leben schwer machen können, weil sie einfachere Prozesse und damit günstigere Kostenstrukturen haben.

«Wer heute in Versuchung gerät, sich auf seinen Erfolgen auszuruhen, für den gehören Erfolge bald zur Vergangenheit. Heute gibt es nur zweierlei Unternehmer: die schnellen und die toten.»

Erich J. Lejeune

Wer Gewinner werden oder bleiben will, sollte jetzt die Zeit nutzen, um sich für die Zukunft aufzustellen! Organisation, Marketing und Automation sind die wichtigsten Stellschrauben dazu. Dabei ist nicht Perfektion gefragt, sondern die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge – immer mit dem Blick auf das Ganze.


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Mit 30 Jahren Praxis-Erfahrung aus Organisation, Informatik, Change- und Interims-Management erkennt er oft Wege, wo andere keine Möglichkeiten sehen.

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