«Durch die Digitale Revolution wird es bald nur noch zwei Arten von Unternehmen geben: die schnellen und die toten!»

Wie können wir die Digitale Zukunft gestalten – aktiv und selbstbestimmt? Die Digitale Transformation ist aus aktuellem Anlass wieder vermehrt in aller Munde. Doch obschon täglich neue Szenarien gezeichnet werden, fehlt es an klaren Bildern, wie denn das Unternehmen der Zukunft konkret aussehen soll.

Was die Berater sagen…

Agil und flexibel, ganz nah am Kunden und seinen Wünschen und Bedürfnissen. Jederzeit bereit und in der Lage, sich neuen Herausforderungen zu stellen und neue Chancen zu erkennen. Der Mitarbeiter der Zukunft soll mutig sein, um sich auf (neue) Experimente einzulassen und er muss bereit sein, bisher Gedachtes über Bord zu werfen und sich gleichzeitig zusätzliche Kompetenzen aneignen und in sein tägliches tun integrieren.

Damit das alles gelingen kann, soll die Organisation der Unternehmen von Hierarchien und vertikalen Strukturen befreit und horizontal aufgestellt werden. Phrasen wie «Branchenübergreifende Innovationen werden zum strategischen Imperativ!» machen die Runde. Und sogar für die Manager scheint der Fall klar: «Best-Practices und Gebrauchsanweisungen müssen her und rasch eingeführt werden!».

Und was genau ist daran jetzt neu?

Digitale Zukunft gestalten – ok! Doch das ganze Geschwafel kann nicht darüber hinweg täuschen, dass weiterhin täglich Menschen in Unternehmen gehetzt und genervt durch die Flure und Hallen rennen und viele Unternehmen trotzdem Mühe haben, ihr Kerngeschäft auf Kurs und die Kunden bei Laune zu halten. Auf die Frage nach Innovationen gibt’s Antworten, wie: «Nächste Woche machen wir dazu einen Workshop» oder «Die entsprechenden Massnahmen werden in der IT gerade aufgesetzt». Derweil wird die Digitale Transformation mehrheitlich als grosse Bedrohung wahrgenommen – auch in den Chefetagen. Unterstrichen wird dieses Gefühl durch eine kontinuierlich steigende Anzahl von Projekten, die in ein Labyrinth von immer wieder neuen Einbahnstrassen zu führen scheinen.

Die vermeintliche Komplexität steigt und das Geschäft der Berater läuft auf Hochtouren. Agile Rezepte schiessen aus dem Boden und bald sind alle ausgerüstet mit «Die 7 Schritte zu Erfolg, Glück und Wohlstand für alle». Und damit jeder die neuen Weisheiten von den alten Dogmen auch wirklich unterscheiden kann, werden am Laufmeter neue Wort-Kreationen in die digitale Welt posaunt. Hinter vorgehaltener Hand wird von einer noch nie dagewesenen «Bullshit-Bingo-Inflation» gesprochen. Ist es das, was wir unter «Digitale Zukunft gestalten» verstehen?

Wo geht denn die Reise hin?

Auch wir sind zu 100% dabei, wenn es um die Notwendigkeit der grossen Transformation geht – aus unserer Sicht die grösste Chance seit der industriellen Revolution. Deshalb sind wir auch überzeugt, dass es sinnlos ist, die Digitale Transformation als Bedrohung wahrzunehmen oder gar bekämpfen zu wollen. Es ist eine – im wahrsten Sinne des Wortes – historische Chance. Im Gegensatz zu unseren vorhergehenden Generationen aus der Boom- und Wachstumsphase, bietet sich uns die Chance, wirklich neue Wege zu gehen um die Zukunft nach unseren Wünschen zu gestalten. Das ist es, was wir unter «Digitale Zukunft gestalten» verstehen!

Wir von innoscope sind zutiefst davon überzeugt, dass diese Digitale Revolution eben nicht einfach mehr von dem ist, was wir schon kennen. Es bietet echten Unternehmern die Chance, echte Pioniere zu werden, jenseits jeder allgemeinen Gebrauchsanweisung und Patentlösung, ihren individuellen Weg zu finden, zu gehen, Erfolgsgeschichte zu schreiben und damit Spuren zu hinterlassen.

Was ist denn die Revolution?

Viele verwechseln diese Digitalisierung noch immer mit Automatisierung. Doch es geht eben genau nicht um einen weiteren Schritt in Richtung schneller – besser – billiger. Wenn man einmal von den Büros absieht, so ist die laufende Optimierung und Automatisierung der Prozesse weit fortgeschritten und zum integrierenden Bestandteil des Tagesgeschäfts geworden. Diese Optimierung und Automatisierung wird also sinnvollerweise an die Teams im operativen Betrieb übergeben.

Die Digitale Revolution verlangt nach einer kompletten Neuorientierung. Es geht nicht mehr um die Optimierung einzelner Produktionsprozesse. Der Fokus liegt auf der Anpassung der Business Modelle und damit auf der gesamten Wertschöpfungskette. Die zentrale Frage lautet: «Wie würden wir das heute tun – mit den bestehenden und absehbaren technologischen Möglichkeiten?». In der Praxis bedeutet das, dass wir nicht weiter Belege einscannen und Papier digitalisieren, sondern Wertschöpfungsketten gestalten, die gänzlich ohne Papier, Medienbrüche und Doppelerfassungen von gleichen Daten auskommt. Es gibt viel zu tun – lassen Sie uns beginnen, die Digitale Zukunft aktiv und selbstbestimmt zu gestalten!

Produktivität in den Büros

Wir müssen uns endlich um die Produktivität in den Büros kümmern. Just in time darf nicht mehr länger nur für Ware gelten, es muss auch den Datenfluss umfassen. Welches KMU kann es sich noch leisten, für die Buchführung (Vergangenheit) mehr Geld auszugeben als für Marketing (Zukunft)? Heute wird in den Büros sehr viel Fachkräfte-Potenzial vernichtet – deutlich mehr als in der Produktion. Hoch qualifizierte Mitarbeiter tippen mehrfach die selben Belege ab. Das ist nicht nur Zeitverschwendung und Fehlerquelle, sondern noch dazu ein erhebliches Risiko. «Wirecard & Co.» lassen grüssen!


Die Digitale Zukunft gestalten…

Die Fragen nach schneller – besser – billiger führen zu mehr von dem, was schon heute nicht mehr funktioniert. Die besseren Fragen lauten: «Wie würden wir das heute tun, mit den bestehenden Möglichkeiten der Technologie?» oder «Was müssten wir tun, dass der Kunde im Mittelpunkt unserer Handlungen steht und von dort auch nicht mehr verschwinden kann?»

Um die mangelnde Produktivität in Büro und Verwaltung zu beheben, brauchen wir vor allem ein neues Denken. Die Chance auf Erfolg in der Digitalen Transformation braucht eine Verschmelzung der Prozesse zu einer durchgängigen Wertschöpfungskette. Richtig verstandene Digitalisierung bedeutet vereinfachen — standardisieren — automatisieren — skalieren und nicht umgekehrt. Das Ziel muss es sein, 80% des Geschäftes so zu automatisieren und skalierbar zu machen, um damit Kapazität frei zu setzen für die lukrativsten Kunden und deren Bedürfnisse.


Zeit nachzudenken!

Die Zukunft lässt sich schon lange nicht mehr aus der Analyse der Vergangenheit ableiten. Zukunft will gestaltet werden und das bedeutet, andere Fragen zu stellen. Fragen zu stellen bedeutet Kommunikation die Basis jeder guten Zusammenarbeit.

«Wer heute in Versuchung gerät, alles selber tun zu wollen, für den gehören Erfolge bald zur Vergangenheit. Geschwindigkeit schlägt Perfektion — immer!»

Markus Grubenmann, Perfektionist 😉

Zeit zu handeln!

Wer Gewinner werden oder bleiben will, sollte jetzt die Zeit nutzen, um sich für die Zukunft aufzustellen! Die Erwartungen der Kunden steigen. Gleichzeitig steigt das Angebot an technologischen Möglichkeiten. Um diese moderne Technik und das Potenzial dahinter zu erkennen und sinnvoll zu nutzen braucht es entsprechend aktuelles Experten-Wissen.

Alle Branchen müssen sich jetzt komplett neu erfinden. Digitalisierung beginnt nicht mit Software, sondern mit den richtigen Fragen. Warten Sie damit nicht, bis die neuen Player am Spielfeldrand auftauchen.


«HANDWERK 5.0» ― Der Weg zu profitablem Wachstum mit einem Betrieb der auch ohne Sie läuft!

Ihre Kunden sind längst in der digitalen Welt angekommen ― und Sie?


Markus Grubenmann

Nach 30 Jahren Praxis-Erfahrung in Unternehmensentwicklung (Organisation, Informatik, Change-Management, Digitalisierung) sind mir drei Punkte klar geworden:

  • Digitalisierung hat wenig mit Software zu tun
  • Das Fundament jeder erfolgreichen Digitalisierung ist vereinfachen + standardisieren
  • Es beginnt mit den idealen Abläufen aus der Sicht des Kunden — nicht mit der Automation von bestehenden Leerläufen

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